Kriege und Walnussbäume - Suche nach Informationen

Peter Lock, ein begeisterter Amateur-Pomologe ist auf der Suche nach Quellen und Informationen zu Walnussholz für Waffen

Seine Fragestellung:

"In den meisten Darstellungen zur Bedeutung des Walnussanbaus (Juglans regia) in Deutschland wird ohne nähere Angaben bzw. Quellen berichtet, dass die Bestände an Walnussbäumen im Gefolge sowohl des 1.Weltkrieges als auch des 2.Weltkrieges starke Verluste aufwiesen. Denn die Schäfte für Gewehre werden ausschließlich aus Nussbaumholz gefertigt. Der Bedarf muss riesig gewesen sein. Allein die Wehrmacht hat im gesamten Verlauf des 2.Weltkrieges 12 Millionen Soldaten rekrutiert. Hinzu kommen die zahlreichen mit Deutschland alliierten Armeen zahlreicher Nationalstaaten auf den Territorien des ehemaligen Habsburger Reiches. Aber ebenso groß muss der Bedarf der Massenheere im 1.Weltkrieg gewesen sein.



Mundraub ist kein Kavaliersdelikt

Immer wieder liest man von Meldungen, dass sich die Fälle vom Obst-Diebstahl häufen. Auch der Bauernverband spricht davon, dass der Diebstahl von der Wiese mittlerweile „ein Riesenproblem“ sei. Es geht hierbei nicht um eine Kirsche, die beim Spaziergang mal in den Mund wandert, sondern um große Mengen, die vorsätzlich abgeerntet werden. Auch Schlaraffenburger war im letzten Jahr, als es sowieso wenig bis kein Obst gab, davon betroffen. Als wir Tafelobst für den Ökomarkt sammeln wollten, waren drei Bäume, die zwei Tage vorher noch Äpfel trugen, leer.

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag „Nachstoppeln" Oder „Diebstahl"? sowie den aktuellen Zeitungsbericht  Kirschenklau für Obstbauern wieder „Riesenproblem”



Neu: Das Hessische Äppelquartett

Das Quartettspiel mit 32 hessischen Äpfeln
 
Heutige Anforderungen an den Obstbau haben dazu geführt, dass die einstige Apfelvielfalt immer geringer wird. Der Handel bietet oft nur noch ein Standartsortiment von wenigen Sorten an. Dabei sind es gerade die sogenannten "alten" Sorten, die vergleichsweise gesünder sind und dazu eine höhere geschmackliche Vielfalt bieten. Mit diesem Äppel-Quartett möchten die Erschaffer sich für die Vielfalt der Sorten und deren Erhalt einsetzen.
Entwickelt von Ottfried Schreiter, Boris Borm und Hubert Gloss (www.allesgude.de), unterstützt von Steffen Kahl vom Hessischen Pomologenverein und Mitarbeiter der Schlaraffenburger Streuobstagentur.


Schlaraffenburger Projekt bringt 400 Obstbäume in die Landschaft