Apfelblüten hat´s eiskalt erwischt

Der Spätfrost im April mit bis zu minus 5 Grad hat zu erheblichen Verlusten bei Obst- und Weinbauern geführt. Auch im Streuobstbau am Untermain wird es zu erheblichen Ernteeinbußen kommen. Eine genauere Aussage kann man erst nach dem Junifall machen. Sicher ist aber, dass dieses Jahr nur spätblühende Sorten nennenswerte Erträge liefern werden. Die sicherste Methode zur Verhinderung von Totalausfällen durch Frost ist daher eine möglichst hohe Diversität in der Streuobstwiese. Im Schlaraffenburger Projekt ist diese gegeben, da die Vertragsbäume auf über 600 verschiedenen Obstwiesen in verschiedenen Höhen und Klimalagen zwischen Wörth/Main und Alzenau stehen. Dennoch müssen wir dieses Jahr mit erheblichen Ernteausfällen rechnen. Zum Teil können diese noch durch eine Lagerhaltung aus dem Vorjahr aufgefangen werden.

erfrorene Apfelblüten in Sailauf



Schlaraffenburger erwarten Ernteausfall