Wiesenbärenklau

Wiesenbärenklau erzeugt manchmal eine gewisse Angst, da er häufig mit dem Riesenbärenklau verwechselt wird. Letzterer wird viel größer (bis zu 3 m hoch), die Blätter sind spitzer und der Stiel fleckig. Sie sollten ihn nicht berühren, da der Pflanzensaft einen Stoff enthält (Furocumarin), der die Haut lichtemfindlich macht, so dass sie selbst bei bedecktem Himmel schlimmen Sonnenbrand davontragen können.

Der Wiesenbärenklau wurde in früheren Zeiten bei uns häufiger als Gemüsepflanze verwendet, heutzutage kennen ihn vielleicht noch Kaninchenbesitzer.

Auch beim Wiesenbärenklau ist selbstverständlich alles essbar. Junge Blätter eignen sich als Spinat-Ersatz, die Stiele schmecken geschält wie Stangensellerie und die Knospen sind eine Delikatesse, die wie Brokkoli zu verwenden ist. Der Geschmack ist insgesamt ziemlich intensiv sellerieartig. Wir nutzen u.a. auch ihn zur Aromatisierung unseres Wildkräuter-Essigs.

Eine Rezeptidee in Form einer Wiesenbärenklau-Quiche halten wir hier für Sie parat: Rezept

Menschen mit empfindlicher Haut können u.U. eine sogenannte Wiesendermatitis bei Berührung entwickeln aufgrund der auch hier enthaltenen Furocumarine, doch der Gehalt ist wesentlich niedriger und übrigens in allen Doldenblütlern, also auch Kümmel, Fenchel und Anis enthalten. Ich selbst (Morgane Habegger, ausgebildete Kräuterpädagogin) sammele ihn schon seit Jahren selbst im Hochsommer und hatte noch nie solch eine Erscheinung.

Beobachten Sie doch auch mal, wieviele Insekten sich zur Blütezeit auf den Dolden tummeln...



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