Der Steinkauz

ÖKOLOGIE DES STEINKAUZES

(Foto von Jochen Dedio) Der Steinkauz bevorzugt offene Landschaften mit ausreichendem Angebot an geräumigen Bruthöhlen, Tageseinständen, Ruf- und Kopulationswarten und einem nicht zu intensiv bewirtschaftetem Jagdgebiet mit ganzjährig kurzer Vegetation. Wald und gewöhnlich auch stark gegliederte waldreiche Landschaften werden gemieden. In Mitteleuropa stellen kopfbaumreiche Wiesen- und Weideflächen sowie nicht zersiedelte, den Ortskern einschließende Streuobstwiesen die Optimalbiotope dar.



Weiterlesen ...

Die Steinkauzbalz

(Text von Thomas Staab - LBV Untermain www.untermain.lbv.de)

Die Streuobstwiese wirkt äußerlich im Februar tot und leer. Dennoch regt sich Leben in den Obstbäumen. Der seltene Steinkauz beginnt bereits Ende Februar mit seiner Balz. Die kleine Eulen-Art kommt in Bayern lediglich im Maintal mit einer größeren Population von etwa 150 Brutpaaren vor.



Weiterlesen ...

Steinkauznachwuchs in der Region


(Foto: Jochen Dedio)

Der Steinkauz ist nicht nur der Wappenvogel des Schlaraffenburger Projekts. Der Erhalt der Streuobstwiesen als Lebensraum für den seltenen Kauz ist eines der Hauptziele des LBV-Projektes. Nun wurde der Steinkauznachwuchs im Landkreis Aschaffenburg gesichtet und beringt. Für den westlichen Landkreis zieht Thomas Stadtmüller, Eulenexperte vom LBV eine eher nüchterne Bilanz. Für den oberen Kahlgrund im Revier von Jochen Dedio sieht es dagegen schon besser aus:



Weiterlesen ...

Steinkauzbruten am Untermain erfolgreich

Bei den Steinkäuzen am Untermain sieht es dieses Jahr ganz gut aus berichten Thomas Stadtmüller und Jochen Dedio vom Landesbund für Vogelschutz (LBV). Nachdem der Bestand 2013 leicht zurückgegangen ist, profitieren die Eulen dieses Jahr von einem „guten“ Mäusebestand. Es ist eine leichte Zunahme der Brutpaare zu verzeichnen.

„Während im oberen Kahlgrund im Jahr 2013 von 6 Brutversuchen nur 2 erfolgreich waren, konnten dort dieses Jahr 12 Paare brüten, die zusammen insgesamt 29 Jungvögel aufgezogen haben“ berichtet Jochen Dedio, der die Steinkäuze im oberen Kahlgrund betreut.



Weiterlesen ...