Auf die zunehmende Mistelproblematik geht ein Beitrag des BR in der Sendung "Unser Land" ein, für den Aufnahmen in den Schlaraffenburger Streuobstwiesen gemacht wurden. Die Sendung wird am Freitag, 7.4.2017 um 19.00 ausgestrahlt. Wer die Sendung verpasst, findet sie nach der Ausstrahlung in der Mediathek des BR (am Ende des Beitrags). 

Nachdem die Mistel lange Zeit eine Rarität bei uns war und bis vor einigen Jahren sogar noch unter Naturschutz stand, ist sie heute in unseren Streuobstwiesen zur Plage geworden. Durch die mangelnde Pflege in den Obstwiesen und wahrscheinlich auch durch die langsame Klimaerwärmung hat die Mistel in ganz Deutschland und auch bei uns am Untermain massiv zugenommen. 



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Neben der Schnittintensität und der Schnitttechnik ist der Schnittzeitpunkt ein wesentlicher Faktor für die Reaktion des Baumes auf den Schnitt. In den letzten Jahren erfährt die Sommerbehandlung von Streuobstbäumen immer mehr Beachtung. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung oder gar Alternative zum Winterschnitt. Aber es ist Vorsicht geboten. Nicht immer ist der Sommerschnitt sinnvoll. Einen Jungbaum oder einen kränkelnden Altbaum kann man durch den Sommerschnitt unnötig bremsen.



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Micha Specht und Alex Vorbeck befreien Apfelbäume in Mömbris - Heimbach von ihrer Mistel-Last. 



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"Der Grassoden ist das Leichentuch der Obstbäume" so steht es in der alten Obstbauliteratur.

Das Offenhalten der Baumscheibe rund 1m um den Baum mit der Hacke ist eines der wichtigsten Unterstützungsmassnahmen für Jungbäume. Mit dem Aufhacken wird die Wasserkonkurrenz entfernt, der Boden belüftet und Wühlmäuse gestört. Das Auftragen von gut verrottetem Kompost oder Mist auf die Baumscheibe kann den Baum weiter unterstützen.



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