Kriege und Walnussbäume - Suche nach Informationen

Peter Lock, ein begeisterter Amateur-Pomologe ist auf der Suche nach Quellen und Informationen zu Walnussholz für Waffen

Seine Fragestellung:

"In den meisten Darstellungen zur Bedeutung des Walnussanbaus (Juglans regia) in Deutschland wird ohne nähere Angaben bzw. Quellen berichtet, dass die Bestände an Walnussbäumen im Gefolge sowohl des 1.Weltkrieges als auch des 2.Weltkrieges starke Verluste aufwiesen. Denn die Schäfte für Gewehre werden ausschließlich aus Nussbaumholz gefertigt. Der Bedarf muss riesig gewesen sein. Allein die Wehrmacht hat im gesamten Verlauf des 2.Weltkrieges 12 Millionen Soldaten rekrutiert. Hinzu kommen die zahlreichen mit Deutschland alliierten Armeen zahlreicher Nationalstaaten auf den Territorien des ehemaligen Habsburger Reiches. Aber ebenso groß muss der Bedarf der Massenheere im 1.Weltkrieg gewesen sein.



Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wird zum 01.08.2019 Gesetz

Welche Auswirkungen auf die Streuobstbestände sind zu erwarten

Der Bayerische Landtag hat am 17. Juli 2019 mit großer Mehrheit das von 1.750.000 Wahlberechtigten unterzeichnete Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern - Rettet die Bienen“ 1:1 übernommen und ins Bayerische Naturschutzgesetz integriert. Das mit der stärksten Beteiligung entschiedene Volksbegehren wird unmittelbar Gesetz in Bayern.

In einem zusätzlichen "Versöhnungsgesetz" mit Maßnahmenkatalog wurden einige Punkte bezüglich der Umsetzbarkeit präzisiert. Diese Punkte wurden im Rahmen eines Runden Tisches mit allen relevanten landesweiten Landwirtschafts- und Umweltorganisationen erarbeitet und weitgehend einvernehmlich festgelegt. Auch die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. (LVÖ Bayern) hatte sich tatkräftig eingebracht.



Unterwuchspflege Mahd/Beweidung/Mulchen

2018 hat das ganze Schlaraffenburger Pflegeteam einen Sensenkurs bei Christoph Lorenz absolviert.

Das Thema Blühflächen ist zurzeit in aller Munde. Auch bei der Pflege der Schlaraffenburger Streuobstflächen ist das ein wichtiges Thema. Aus Artenschutzgründen ist Mahd und Beweidung deutlich besser als Mulchen.

Von daher werden unsere Obstwiesen, wo immer es möglich ist, gemäht oder beweidet.



Apfel-Gespinstmotte

Dieser Nachtfalter aus der Familie der Gespinst- und Knospenmotten ist ein zunehmend bedeutender Schädling im Apfelanbau. Im Frühjahr, wenn die Blätter ausgetrieben haben und sich die kleinen Früchte gerade entwickeln, werden unsere Apfelbäume regelrecht eingesponnen. Die Larven der Gespinstmotte fressen unermüdlich alle Blätter, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen reduziert. Somit ist der Befall mit diesem Schädling nicht nur ein optisches Problem, da der Zierwert gemindert ist, sondern er führt zu erheblichen Ertragseinbußen und letztlich zu einer Schwächung des Baumes in den folgenden Jahren.



Blausieb

Das Blausieb oder auch Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina) ist der größte heimische Nachfalter, der in Europa unterschiedliche Lebensräume, wie Obstgärten- und Wiesen, Waldränder, Parkanlagen, kommunale Grünflächen oder Baumschulen besiedelt. Es werden fast alle einheimischen Laubbaumarten befallen, bevorzugt geschwächte Bäume. Insbesondere in warmen und trockenen Jahren (Sommern) kommt es zu einer stärkeren Vermehrung.



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