Apfel-Gespinstmotte

Dieser Nachtfalter aus der Familie der Gespinst- und Knospenmotten ist ein zunehmend bedeutender Schädling im Apfelanbau. Im Frühjahr, wenn die Blätter ausgetrieben haben und sich die kleinen Früchte gerade entwickeln, werden unsere Apfelbäume regelrecht eingesponnen. Die Larven der Gespinstmotte fressen unermüdlich alle Blätter, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen reduziert. Somit ist der Befall mit diesem Schädling nicht nur ein optisches Problem, da der Zierwert gemindert ist, sondern er führt zu erheblichen Ertragseinbußen und letztlich zu einer Schwächung des Baumes in den folgenden Jahren.



Blausieb

Das Blausieb oder auch Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina) ist der größte heimische Nachfalter, der in Europa unterschiedliche Lebensräume, wie Obstgärten- und Wiesen, Waldränder, Parkanlagen, kommunale Grünflächen oder Baumschulen besiedelt. Es werden fast alle einheimischen Laubbaumarten befallen, bevorzugt geschwächte Bäume. Insbesondere in warmen und trockenen Jahren (Sommern) kommt es zu einer stärkeren Vermehrung.



Rindenbrand

Unter dem Begriff Rindenbrand verbergen sich verschiedene Rindenkrankheiten an Obstgehölzen wie z.B.: Frostplatten, Sommersonnennekrosen oder eben der „Schwarze Krebs“ bzw. der Diplodia-Rindenbrand. Der Erreger dieser Pilzkrankheit Diplodia mutila stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, und befällt dort Kiefern und Pinien. Es handelt sich um einen wärmeliebenden Schwächeparasit (Pilz), der seit den Trockenjahren 2003/2004 im deutschen Streuobstbau vermehrt auftritt. Auch im letzten Jahr haben unsere hochstämmigen Obstbäume in der Landschaft sehr stark unter dieser Krankheit gelitten.



Umgang mit dem Jakobskreuzkraut

Jedes Jahr gibt es immer wieder die gleichen heißen Diskussionen um das Jakobskreuzkraut (JKK).

Wir haben die Problematik von mehreren Seiten betrachtet und möchten Sie gerne über unseren Wissensstand informieren:



Tücken des Vollertrags

Die Obstbäume sind dieses Jahr wieder üppig behangen. Das gute Wetter sorgt sicher auch für überragende Obstqualitäten, sofern es so weiter geht wie bisher.

Also alles super?

Fast… es gibt auch in diesem an sich tollen Obstjahr einige Dinge zu beachten.



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