Welche Sorte ist das?

Diese Frage stellen sich fast alle Obstwiesenbesitzer immer wieder.

Seine Sorten zu kennen, ist wichtig für eine punktgenaue Ernte und um die Verwertungseigenschaften zu kennen. Mit Büchern alleine kommt man hier nicht weiter.

In der Regel braucht man dazu die Unterstützung eines erfahrenen Sortenkenners.



Schöner aus Wiltshire – ein Engländer in Bayern…

Wiltshire ist eine Grafschaft im Südwesten Englands. Hier finden sich zum Beispiel die bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Steinkreis von Stonehenge oder das Scharrbild „White Horse“ auf dem Cherhill. Auch die Stadt Salisbury mit ihrer Kathedrale ist sehenswert.

Die Sorte ´Schöner aus Wiltshire´, wörtlich übersetzt „ Beauty of Wiltshire“ soll bereits um 1700 in England bekannt gewesen sein. Eine deutsche Beschreibung findet man bei dem Pomologen Wilhelm Lauche (1883), woraufhin sich die Sorte um 1900 in Deutschland  stark verbreitete. Der Apfel wurde noch um1960 vom Obstbauinspektor Trenkle als Hauptsorte in Bayern empfohlen und kommt somit heute noch häufig als Altbaum auf Streuobstwiesen vor. In Bayern wird die Sorte u.a. auch als „Weiße Wachsrenette“ bezeichnet. In den großen Sammlungen in England ist die Sorte hingegen nicht vertreten!



Alzenauer Roter Rambur – alte Sorte mit lokaler Bezeichnung…

Die Herkunft und Entstehung dieser überregionalen Apfelsorte ist nicht bekannt. Auch der historische Name scheint verloren gegangen zu sein.

Die Sorte ist u.a. bei einer Sortenkartierung im Allgäu vereinzelt gefunden worden. Dort ist sie unter dem Namen „Eisenburger“ verbreitet, da sie in Eisenburg bei Memmingen vorkommt.

In Alzenau wurde sie vor Jahren von Berthold Hieser aufgefunden und entsprechend der Verbreitung im Landkreis Aschaffenburg als „Alzenauer Roter Rambur“ bezeichnet. Die Sorte ist auch hier selten und somit gefährdet, zumal sie nicht mehr in der Vermehrung ist.



Portrait: Die Quitte - eine fast vergessene Köstlichkeit

Quittenbäume sind trotz ihres beachtlichen Zierwertes und ihrer Eignung als Bienenweide in unserer Natur ziemlich selten anzutreffen. Die Früchte sind nicht einfach vom Baum zu essen und erfordern eine etwas aufwändigere Verarbeitung, dennoch lohnt sich ihr Anbau.



Portrait: Der Walnussbaum – den Menschen ein guter alter Freund

Eine Streuobstwiese gehört heutzutage leider zu den gefährdeten Biotopen und benötigt wegen ihrer landschaftsprägenden und ökologischen Bedeutung einen besonderen Schutz und Förderung. Aufgrund seiner wertvollen Früchte und seines edlen Holzes lohnt es sich, dort auch dem Walnussbaum seinen Platz zu gewähren.



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