Herzlich Willkommen bei Schlaraffenburger

 

 

Die Schlaraffenburger Streuobstagentur gliedert sich in drei Bereiche:

- Bio-Streuobstbetrieb

- Dienstleistungen rund um Streuobst

- freiberufliche Tätigkeiten, wie Streuobstkartierung und Sortenkartierung

 

 

 

Das Schlaraffenburger Streuobstprojekt ist ein wichtiger Bestandteil und namensgebend für das Unternehmen. Es hat das Ziel, die Streuobstwiesen am Bayerischen Untermain durch eine wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. Träger des Schlaraffenburger Streuobstprojektes ist der Landesbund für Vogelschutz. Kooperationspartner sind Landkreis Aschaffenburg, die Städte Aschaffenburg und Alzenau sowie die Initiative Bayerischer Untermain. Die Schlaraffenburger Streuobstagentur wickelt den Geschäftsbetrieb ab. Wesentliche Aufgaben sind die Abwicklung der Biozertifizierung, die Umsetzung der Naturschutzziele im Projekt, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die allgemeine Projektorganisation.



Schlaraffenburger "Baumschule" - gegen den Verlust alter Sorten

Mit dem Sortenprojekt am Bayerischen Untermain sollen alte und seltene Obstsorten erhalten werden. Link

Einige alte und auch mittlerweile kaum mehr bekannte Sorten wurden schon gefunden. Wir haben Reiser dieser Sorten genommen und 80 Unterlagen damit veredelt. Dazu gehören u.a. Alzenauer Roter Rambur, Ausbacher Roter, der Bischbergapfel und viele andere interessante Sorten. Das ist nur ein zarter Anfang. Im kommenden Herbst werden weitere Bäume erfasst und die seltenen Sorten systematisch vermehrt.



Schlaraffenburger Apfelsecco auf der CiderWorld'20 mit Gold ausgezeichnet!

Die CiderWorld Medals 2020 sind verliehen. Seit Freitag, 10 Juli 2020 ist es amtlich, wer die begehrten Trophäen beim CiderWorld’20 Award gewonnen hat.
Die Verleihung der CiderWorld Medals 2020 fand in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 zum ersten Mal online statt. Hierzu wurde erstmals eine virtuelle Verleihung in Zusammenarbeit mit der Astor Film Lounge in Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main inszeniert. Schirmherr Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft der Stadt Frankfurt am Main übergab die Urkunden zusammen mit der Frankfurter Apfelweinkönigin Larissa I. virtuell.

Unser beliebter Secco konnte in diesem hart umkämpften Bereich eine Goldmedaille ergattern!

Das Ergebnis der Verkostung können Sie hier einsehen: pdf Ergebnis der Secco-Verkostung (172 KB)

Weitere Informationen über die Cider World erhalten Sie hier: Link



Schlaraffenburger wird Gemeinwohlunternehmen

30.04.2020 Von Anfang an ist es zentrales Ziel der Schlaraffenburger Streuobstagentur, durch wirtschaftliche Nutzung der Streuobstwiesen deren Pflege und den Erhalt dieser ökologisch besonders wertvollen Kulturlandschaft nachhaltig sicher zu stellen. So gesehen ist die Gemeinwohlorientierung schon im Unternehmenszweck quasi „eingebaut“.

Jedoch auch darüber hinaus war es immer Teil der Unternehmensphilosophie, nicht den wirtschaftlichen Erfolg, sondern den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Fairness, Regionalität und Ökologie gehören von Anfang an zum Konzept, sowohl innerhalb des Unternehmens, als auch im Umgang mit unseren Lieferanten, Dienstleistern und nicht zuletzt unseren Kunden.



Schlaraffenburger Apfelernte 2019

Nachdem uns das Jahr 2018 mit 960 Tonnen Äpfel eine Rekordernte beschert hatte, fiel das Erntejahr 2019 mit 184 Tonnen erwartungsgemäß eher bescheiden aus. Die Bäume gingen durch den Vollertrag im Vorjahr und die anhaltende Trockenheit sehr geschwächt ins neue Jahr, das abermals mit einer massiven Trockenheit an der Vitalität der Bäume nagte.



Apfelbaumkommunikation: Erfolgreiche Gegenwehr gegen Angriffe

Aus dem NABU-Streuobst-Rundbrief 3/2017, Herausgeber NABU, www.nabu.de

Werden Apfelbäume von Raupen des Kleinen Frostspanners heimgesucht, produziert dieser einen Duftstoffcocktail, den Kohlmeisen riechen können und so gezielt zu einer reichhaltigen Raupenbeute finden - während sie auf den Anblick von angefressenen Blättern nicht reagieren.



"Der wahre Preis für den perfekten Apfel" - eine ZDF Dokumentation

(Wenn Sie auf das Bild klicken, werden Sie zur ZDF Mediathek weitergeleitet)

Auszug:

"Das Konzept der sogenannten Clubsorten: Ein Züchter bringt einen bestimmten Apfel auf den Markt, lässt Sorte und Markennamen schützen. Dieser wird dann mit millionenschweren Kampagnen beworben und teuer verkauft. ZDFzoom fragt: Was ist faul an unseren Äpfeln?

Wird ein Naturprodukt zur Designerware? Den Eindruck bekommt "ZDFzoom"-Reporter Norman Laryea auf der "Fruit Attraction", der Fachmesse für Obst und Gemüse, in Madrid.



Apfelblüten hat´s eiskalt erwischt

Der Spätfrost im April mit bis zu minus 5 Grad hat zu erheblichen Verlusten bei Obst- und Weinbauern geführt. Auch im Streuobstbau am Untermain wird es zu erheblichen Ernteeinbußen kommen. Eine genauere Aussage kann man erst nach dem Junifall machen. Sicher ist aber, dass dieses Jahr nur spätblühende Sorten nennenswerte Erträge liefern werden. Die sicherste Methode zur Verhinderung von Totalausfällen durch Frost ist daher eine möglichst hohe Diversität in der Streuobstwiese. Im Schlaraffenburger Projekt ist diese gegeben, da die Vertragsbäume auf über 600 verschiedenen Obstwiesen in verschiedenen Höhen und Klimalagen zwischen Wörth/Main und Alzenau stehen. Dennoch müssen wir dieses Jahr mit erheblichen Ernteausfällen rechnen. Zum Teil können diese noch durch eine Lagerhaltung aus dem Vorjahr aufgefangen werden.

erfrorene Apfelblüten in Sailauf



Schlaraffenburger Teilnehmer pflanzen 250 Obstbäume

Sabine Kauffmann von der Stiftung natur mensch kultur übergibt am 19.11.19 einen Scheck über 5.000 € an den Schlaraffenburger Projektleiter Alexander Vorbeck. Vorher hatten sie gemeinsam eine fränkische Hauszwetsche auf dem Grundstück des Bioverlages in Aschaffenburg Nilkheim gepflanzt.

Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung natur mensch kultur wurden Anfang November etwa 250 Obstbäume an die Schlaraffenburger Teilnehmer zur Pflanzung auf ihren Obstwiesen ausgegeben, um den langfristigen Erhalt der Bestände zu sichern.



Schlaraffenburger erwarten Ernteausfall