Erste Pflegeeinsätze im Rahmen des Streuobstaktionsplanes Alzenau

Im Rahmen des Streuobstaktionsplanes Alzenau wurden in mehreren Projektgebieten in Alzenau Streuobstwiesen vom Schlaraffenburger Streuobstprojekt und der Schäferei Deller angepachtet. (Infos Streuobstaktionsplan Alzenau). Im letzten Jahr wurden einige dieser Flächen vom Landschaftspflegeverband entbuscht. Seit Dezember 2017 laufen nun auf einem Teil dieser Flächen erste Baumschnittmassnahmen. Insgesamt sollen im Winter 2017/18 ca. 210 Obstbäume geschnitten werden.



Infos zum Streuobstaktionsplan Alzenau

Am 17.11.2017 fand im Gasthaus Alte Post in Alzenau eine Infoveranstaltung zum Streuobstaktionsplan Alzenau statt. Hier wurde umfassend über die Ergebnisse und die Massnahmen im Rahmen des Streuobstaktionsplanes Alzenau informiert. Im Mittelpunkt standen die Anpachtungen von Streuobstgrundstücken im Eichwald und in Kälberau.



Streuobstaktionsplan Goldbach

 

 Streuobstwiese an der "Wildseite" vor und nach der Sanierung

Der Landschaftspflegeverband Aschaffenburg hat im Jahr 2013 gemeinsam mit lokalen Akteuren für Goldbach als Modellgemeinde einen „Streuobstaktionsplan“ entwickelt. Das Ziel war Streuobstbewirtschafter bei Ihrer Arbeit zu unterstützen und brachgefallene Obstwiesen wieder in Pflege zu bringen. Am 8.9.17 berichtete Projektleiter Alexander Vorbeck im Goldbacher Gemeinderat über den Zwischenstand des Streuobstaktionsplanes Goldbach. In Goldbach kooperiert das Schlaraffenburger Projekt sehr eng mit dem Landschaftspflegeverband Aschaffenburg und dem Markt Goldbach. Der Streuobstaktionsplan wurde in Goldbach 2013 als Modellprojekt gestartet. Seitdem wurden in Goldbach 10,8 ha Streuobst freigestellt und 284 Obstbäume geschnitten.



Streuobstaktionsplan Landkreis Aschaffenburg

Nach Goldbach, Hösbach und Sailauf wurden 2016 die Streuobstwiesen in Alzenau, Kahl und Karlstein kartiert. Die Ergebnisse liegen nun vor. Wie überall im Landkreis sind die Bestände stark überaltert. In Alzenau z.B. ist in 20 Jahren mit einem Rückgang der Streuobstbestände auf ca. 60% des heutigen Bestandes zu rechnen. Nun sollen Maßnahmen entwickelt werden, die diesem Trend entgegen wirken.

2017 wurde Schöllkrippen und Geiselbach erfasst. Die Kartierung ist abgeschlossen, aber die Daten noch nicht ausgewertet.