Erfassung und Erhalt von Kernobstsorten am Bayerischen Untermain

WER KENNT SIE NOCH?

Fechenbacher Streifling, Mensengesäßer Gelber, Mömlinger Gewürzapfel oder Haferkrüpsbirne sind regionaltypische Apfel- und Birnensorten am Bayerischen Untermain. Sie kommen nur noch vereinzelt auf unseren heimischen Streuobstwiesen vor. Dabei sind solche Landsorten (Lokalsorten) ökologisch angepasst, robust und widerstandsfähig.

Sie werden von der Bevölkerung aufgrund ihrer typischen Eigenschaften in Bezug auf Geschmack und Verarbeitung besonders geschätzt. Der Biotoptyp Streuobstwiese mit seinen vielfältigen ökologischen Funktionen kann langfristig nur erhalten werden, wenn heute ausreichend junge Bäume nachgepflanzt werden.

Dabei spielen gerade die alten, regionalen und lokalen Obstsorten eine wesentliche Rolle.
 Sie bieten die Grundlage für einen extensiven und landschaftsprägenden Streuobstbau. Viele 
der ehemals verbreiteten Lokalsorten stehen oft unerkannt in Streuobstwiesen. Sie werden in der Regel nicht in Baumschulen vermehrt und drohen zu verschwinden, bzw. sind bereits verschollen.

Die Regierung von Unterfranken hat daher ein entsprechendes Biodiversitätsprojekt ins Leben
 erufen. Es beinhaltet eine repräsentative Erfassung der „Streuobstbestände und -sorten“ sowie eine gezielte Suche nach seltenen Regional- und Lokalsorten am Bayerischen Untermain.

 

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