Biodiversitätsprojekt „Erhalt regionaler Kernobstsorten im Raum Untermain/Spessart“

 

(Foto: Einziges Exemplar der Haferkrüpsbirne)

Der bayerische Untermain inkl. der Übergänge in den Spessart ist die streuobstreichste Region Bayerns. Streuobstwiesen sind ein Hotspot der Biodiversität. Mit den Streuobstwiesen und den Menschen, die sie bewirtschaften gehen im Moment auch viele Regionalsorten schleichend verloren. Andere, wie z.B. der ´Steinbacher´ sind noch vorhanden, aber nicht mehr in Baumschulen erhältlich. Zentrales Ziel des Sortenprojektes ist es, das Sortenspektrum in der Region systematisch zu erfassen, Standorte von Regionalsorten zu finden und zu sichern, diese Sorten pomologisch zu beschreiben und mittelfristig wieder zu vermehren und so für künftige Generationen zu erhalten. .

Zu Beginn der Arbeiten standen umfangreiche Recherchen an. Neben Literaturauswertung wurde Kontakt mit zahlreichen lokalen Streuobstakteuren aufgenommen und die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen. Es wurden Kartierflächen ausgewählt und eine Liste mit gesuchten Regionalsorten erstellt. Diese umfasst 49 Apfel- und 23 Birnensorten. Für die Verarbeitung der umfangreichen Daten wurde eine Datenbank angelegt und eine Erfassungsmethode entwickelt.

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