Schlaraffenburger Apfelernte 2018

Die Schlaraffenburger Apfelernte 2018 war die umfangreichste seit Beginn des Projektes im Jahr 2002. Es wurden insgesamt 960 Tonnen Kelterobst von den 144 Vertragspartnern angenommen. Zum Vergleich: In 2017 waren es gerade mal 10 % davon nämlich 95 Tonnen. Das hatte dazu geführt, dass wir Produkte teilweise einstellen mussten, da wir nicht genug Rohware hatten. Nun sind alle Tanklager wieder prall gefüllt und fast alle Produkte wieder verfügbar.

Auch die Qualität des Kelterobstes war aufgrund der vielen Sonnenstunden von Anfang an sehr gut. Der Erntebeginn lag mit dem ersten Septemberwochenende ca. 3 Wochen früher als sonst.

 

Trotz der enormen Apfelmengen konnten etwa 60 % der Menge in der Region bei den Keltereien Rothenbücher (Schneppenbach), Höfler (Alzenau) und Kuhn (Elsenfeld) verarbeitet werden.

Etwa 30 % der Erntemengen gingen an RhönSprudel und 10% an andere Keltereien im Umkreis von etwa 200 km.

 

Eine enorme Unterstützung bei der Ernte war die neu angeschaffte Erntemaschine von Krauss. Nach anfänglichen Problemen mit dem hohen Anteil an faulem Obst durch die Trockenheit hat sich die Maschine im Einsatz bewährt. Mit ihr hat der Schlaraffenburger Erntetrupp etwa 85 Tonnen Kelterobst gesammelt.

 

Insgesamt wurden 11 Tonnen Tafeläpfel geerntet und vermarktet. Dabei waren fast durchweg alte bewährte Streuobstsorten wie Blenheimer, Brettacher, Kaiser Wilhelm und Goldparmäne, die erstmals auch im Lagerverkauf in unserem Lager auf dem ehemaligen BAYWA Gelände in Hösbach angeboten wurden.

Die sehr gute Ernte hinterlässt aber auch einen kleinen Wermutstropfen. Nachdem sich die Bäume dieses Jahr sehr verausgabt haben und zusätzlich noch unter der langen Trockenheit zu leiden hatten, hatten sie kaum genug Energie um neue Blütenknospen für das kommende Jahr anzusetzen. Deshalb bleibt zu befürchten, dass die Ernte 2019 wieder auf sehr niedrigem Niveau sein wird.

So ist das eben mit der Natur! Lassen wir uns überraschen!



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